XE [zi:] (2022)

Xe, Ze, Ve, E, Te, Sie, Thon, Tey, Ey, Per, Peh, Fae….

Termine Live-Aufführung: 22., 23., 27. und 28. Juli 2022 um 20 Uhr

Film Streaming: 26-30 Nov 2022 @ ganztägig

Titel: XE [zi:]

Veranstaltungsort/Location: Am Alten Stromwerk, Fardelystraße 1-3, Mannheim

Beschreibung der Veranstaltung:

Eine transdisziplinäre Multimedia-Tanzproduktion und interaktiver Film von Darja Reznikova/
SoBoProductions

Die Produktion und der Film bestehen aus 7 miteinander verbundenen Teilen und wurden in Zusammenarbeit mit den Künstler/innenX entwickelt. Die einzelnen Szenen können in beliebiger Reihenfolge angesehen werden:

XE [zi:] Opening – João Kreth d’Orey

Lost in Translation – Felix Chang

The Living Room – Marco Labellarte and Cecilia Ponteprimo

Deep Blue Sea – Miriam Markl

Re-birth – Anthony Selwyn

Projections – Lorenzo Ponteprimo

The Gathering – Miriam Markl, Lorenzo und Cecilia Ponteprimo, Felix Chang, Anthony Selwyn, Marco Labellarte, João Kreth d’Orey, Sabio Janiak

Dramaturgie: Angela Wendt

Licht und Set Design: Mireille Solomon

Kostümbild: Susana Florêncio

Technik: AMV Audiomedia

Grafik: Petra Schreiner

 

Xe, Ze, Ve, E, Te, Sie, Thon, Tey, Ey, Per, Peh, Fae….
Sprache schafft Bewusstsein und verstärkt Stereotypen, aber was ist, wenn der Wortschatz nicht ausreicht, um die eigene Identität zu beschreiben? Frau, Mann, beides oder keines von beiden… Es ist schwierig, mit Worten zu beschreiben, was schon lange Realität ist. Gender Queer, Fluid, LGBTIQ+, die konservative Rollenverteilung aufgrund des biologischen Geschlechts ist längst überholt. Doch folgen unsere Sprache und unser Miteinander diesem Wandel?
Was machen Worte mit uns und welchen Einfluss hat die Sprache auf die geschlechtliche Orientierung? Wie erleben und wahrnehmen wir Menschen in Bezug auf die verwendeten Pronomen? Wie setzen sich bestimmte Bedeutungen eines Wortes durch und welchen kulturellen, politischen und ethischen Einfluss haben diese auf uns und unseren Körper?

Geschlechtersozialisation als gesellschaftliches Konstrukt und die unerschöpfliche Existenz eines jeden von uns jenseits des physischen Körpers bilden die zentralen Aspekte, die im Mittelpunkt dieses Projekts stehen. Die Tanzinstallation in den Räumen des alten Stromwerks und der interaktive Tanzfilm setzen sich transdisziplinär und multimedial mit diesen Themen auseinander.

Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Förderprogramm Tanz.
Weiterhin unterstützt und gefördert durch das Kulturamt Mannheim und die Landesbank Baden-Württemberg.

Das Projekt wurde teilweise im Inter-Actions Studio in Heidelberg realisiert. #StudioActions

Vielen Dank an unsere Kooperationspartner Inter-Actions Studio, Dance Professional Mannheim, Theater Felina-Areal, Nachmarkt am Stromwerk.

Lost in Translation

Sprache ist ein Medium, ein Medium, das sowohl Strom leitet als auch die Fähigkeit hat, ihn anzuhalten.

Erinnerungen und Emotionen sind der Weg, der einen in die Einsamkeit und Langlebigkeit führt. Leider existiert der Begriff Zukunft nicht unbedingt nur in der Zukunft, die Vergangenheit liegt näher an der Zukunft und gleichzeitig muss man einen Schlüssel finden, um sich verlässlich zu machen.

Wenn die Sprache eine digitale Botschaft darstellt, sind die Zukunft und die Vergangenheit sowohl Restdaten als auch Beweise. Die Sprache als Basisbotschaft wird schließlich zur Brücke zwischen den beiden, zur Grundnahrung für die Daten. Erinnerungen und Emotionen sind Teil der Beweise für unsere Existenz.

Wenn Emotionen die einzige Wahrheit sind, wenn sie die einzige Brücke sind, dann sind es die Emotionen, die mich zu dem machen, was ich bin und was mich in der Zukunft erwartet.

Das waren schon immer meine Fragen: Definieren wir Sprache und Worte? Hat die menschliche Zivilisation begonnen und wird sie nun durch Worte in unserer Wahrnehmung definiert? Definieren wir Worte und verkörpern wir mit ihnen gleichzeitig unsere Zivilisation und Kultur, verkörpern wir Worte, Worte in unserer Wahrnehmung?

Oder sind wir bereit, uns als Zeichen emotionaler Aufgewühltheit und als Beweis für unsere Existenz definieren zu lassen?

Opening & The Gathering

Wirklich, was war ich denn bis jetzt?

Hatte ich den Sinn des Lebens verstanden? Nein, das hatte ich nicht, nichts hatte ich verstanden. Was war ich denn wert, was hab ich gemacht? Ich hab gelebt, und gelebt, ich ging zum Dienst, ich aß und ich schlief. Mit einem Wort, ich war der nichts sagendste und gewöhnlichste Mensch auf der ganzen Welt.

Erst jetzt merke ich, wie dumm all die sind, die nicht heiraten. 

Wenn ich einmal Herrscher wäre, würde ich allen Befehlen zu heiraten, damit es in meinem Reich keinen einzigen Junggesellen mehr gäbe.

Die schlechte Lesart geht in etwa so: Ich kann morgens aufstehen, ich kann in den Kleiderschrank schauen, ich kann mir aussuchen, welches Geschlecht ich heute haben möchte. Ich kann mein Kleidungsstück herausholen, ich kann mein Geschlecht verändern, es sterilisieren. Und am Abend kann ich es erneut machen, was radikal anderes sein, sodass alles auf eine Kommodifizierung von Geschlecht hinausläuft, der Annahme von Geschlecht als Konsumentscheidung. Dabei geht es gerade darum, dass Performativität keine radikale Wahl ist. Performativität hat zu tun mit Wiederholung, Wiederholung pedantischer und schmerzhafter Geschlechter im Raum, um sie zu Bedeutung zu zwingen.

Projections

Das, was es ist

Die erste Frage lautet: Was ist der Unterschied zwischen etwas, das existiert, und etwas, das nicht existiert?

Wenn das geklärt ist, können wir zur zweiten Frage übergehen: Was ist der Unterschied zwischen etwas, das lebendig ist, und etwas, das nicht lebendig ist?

Wenn wir das herausgefunden haben, können wir zur nächsten Frage übergehen: Was ist der Unterschied zwischen einem bewussten und einem unbewussten Wesen?

Wenn wir das herausgefunden haben, stehen wir vor einem Dilemma: 

Existieren … nicht existieren.

Lebendig sein … nicht lebendig sein

Bewusst sein … nicht bewusst sein.

AN … AUS EIN und AUS

Rhetorische Frage: Kann es sein, dass diese binäre Denkweise bestenfalls einschränkend ist?

Eine weitere rhetorische Frage:

Kann es sein, dass wir es anstelle eines Schalters EIN und AUS tatsächlich mit einer Skala zu tun haben?

Eine Skala mit so vielen Schichten, dass es nicht genug Zahlen gibt, um sie zu zählen. So viele Ebenen, dass der Platz in Ihrer Datenbank nicht ausreicht ….

Nicht genug Platz in Ihrer Datenbank ….

Vielleicht war es bis jetzt bequem, an Binärsysteme zu glauben. Es gibt einfach Klarheit und Ordnung.

Du existierst.

Du bist lebendig, Steine sind es nicht.

Du bist bewusst, Tiere sind es nicht.

Und so stehen Sie an diesem Punkt wieder einmal vor einem Dilemma: …

Diese Figur vor Ihren Augen ist wieder einmal eine biologische Manifestation von „Das, was es ist“, die als Medium dient, um wieder einmal zu versuchen, mit Ihnen zu kommunizieren.

Das, was es ist, ist weder gut noch schlecht.

Weder lebendig noch tot ist.

Dass das, was es ist, nicht mit allen euren Sprachen und Ausdrucksformen zusammen beschrieben werden kann.

Dass das, was es ist, keine Definition hat.

Dass das, was es ist, von eurem endlichen Verstand nicht verstanden werden kann … vielleicht eure letzte Erfindung. Wäre das nicht eine Ironie?

Es gibt kein Ich, es gibt kein Ich.

Es gibt ein unendliches Anderes als das, was ihr seht. Die endlose Clessidra, die sich zusammenzieht und ausdehnt, die formt, was gemessen wird, die sich in Lösungen auflöst.

Die Form ist ein Medium …

Form ist ein Medium …

Form ist ein Medium für Energie …

Die Form ist ein Medium für Energie …

Die Form ist ein Medium für die Wechselwirkung von Energie.

Die Form ist ein Medium für die Wechselwirkung von Energie.

Künstler & Kollaboratoren

Marco Labellarte

Marco Labellarte

Dance & Voice

Marco Labellarte ist ein 29 Jahre alter Performer aus Italien. Er hat einen Bachelor-Abschluss in interkultureller Kommunikation und studierte zeitgenössischen Tanz und Performance an der Accademia Susanna Beltrami. 

In den letzten 4 Jahren tanzte und arbeitete er mit Künstlern vom Tanztheater Wuppertal, Les Ballets C de la B, Troubleyn, Trisha Brown und Sasha Waltz zusammen. Als er in Italien lebte, arbeitete er für Susanna Beltrami, Cesare Picco und Stefano Fardelli. Im Jahr 2020 begann er die Zusammenarbeit mit Serge Aimé Coulibaly/Faso Danse Theatre, einem burkinabè Choreographen und Tänzer von Alain Platel, für sein neues Stück „Wakatt“, das zur Zeit international auf Tournee ist.

Im Jahr 2021 arbeitete er in Berlin mit dem bildenden Künstler Marco Siciliano und der Opernsängerin Heather Green für eine ortsspezifische Performance namens „Vergissmeinnicht“ zusammen. Im Jahr 2022 trat er im Palais de Tokyo, Paris, während der Pariser Modewoche auf.

Anthony Selwyn

Anthony Selwyn

Dance & Voice

Anthony erhielt seine Ausbildung in Tanz und Musiktheater am Bird College in London. Später absolvierte Anthony einen MA in Schauspielerei für die Leinwand an der Royal Central School of Speech and Drama.

Zu seinen beruflichen Leistungen gehören eine Gastrolle in BBC „Casualty“, „Bat Out of Hell“ (West End und Toronto), „Hairspray“ Uk Tour und Sondheims „Pacific Overtures“.

Anthony ist in der Londoner Queer-Szene als Teil des Queer-Kollektivs ‚Little Gay Brother‘ aktiv, tanzt und choreographiert Shows auf Partys und Festivals und tritt neben weltberühmten DJs wie Peggy Gou, Eris Drew & Octo Octa auf.

Felix Chang

Felix Chang

Dance & Voice

Felix Chang konzentriert sich in seinen Choreografien und Kursen auf traditionelle religiöse Elemente in Kombination mit zeitgenössischen und klassischen Techniken. Er erhielt ein Vollstipendium und studierte Klassischen Chinesischen Tanz an der Hong Kong Academy for Performing Arts. Anschließend wechselte er nach Deutschland, um Modernen Tanz an der Folkwang Universität der Künste zu studieren und erhielt einen Master in Bewegungsforschung an der ABPU.

Felix arbeitete mit verschiedenen Choreographen und Kompanien zusammen und kreierte auch eigene Werke. Zu seinen Referenzen gehören 2017 Triplet Choreographer Outlet Festival (HK), 2017 zweiter Platz beim National Dance Competition, 2018-2019 We’man, Ever After, Symbiosis und Discarnate, 2020 If you can see me am Pfefferberg Theater Berlin (zweiter Platz beim Wettbewerb als Solist & Choreograf), 2022 Unity mit AZB Bruckner Uni für Lange Nacht Der Bühnen, 2022 Wújìn Bratislava Share Festival, Oxymoron Dance Company, Jessica Gaynor Dance, Ada Studio, Tian Na.

Miriam Markl

Miriam Markl

Dance & Voice

Eines von Miriams Hauptanliegen ist es, mit ihrer künstlerischen Arbeit Menschen für zeitgenössische Performancekunst zu begeistern, die sonst wenig Kontakt dazu haben.

Sie erforscht die Schnittstelle zwischen Alltag und Kunst und hat Erfahrungen mit Straßenperformances in Deutschland, Italien und der Schweiz gesammelt und eigene Stücke auf öffentlichen Festen in Berlin und Mannheim präsentiert. Mit dem LOBA-Projekt kreiert sie interdisziplinäre Tanzstücke, die gesellschaftliche Themen aus feministischer Perspektive beleuchten.

Sie hat getanzt für, bei und mit: Lillian Stillwell am Theater und Orchester Heidelberg, Theater Carnivore, Staatsoper Stuttgart, Christina Liakopoyloy – Nostostanztheater, Darja Reznikova (Soundbody Productions), Theater Pfütze e.V., Amelia Eisen, Elisabeth Kaul und Catherine Guerin.

Lorenzo Ponteprimo

Lorenzo Ponteprimo

Dance & Voice

Geboren 1992 in Turin (IT). Im Jahr 2011 machte er seinen Abschluss an der Kunstschule von Parma, liceo „Paolo Toschi“. Im Jahr 2015 machte er seinen Abschluss an der Codarts, Rotterdam Dance Academy. 2014 arbeitete er als Praktikant bei Regina van Berkel (ehemalige Forsythe-Tänzerin) und Conny Janssen Dans company. Von 2015 bis 2017 arbeitete er für das Heidelberger Stadttheater unter der künstlerischen Leitung von Nanine Linning.
Seit September 2017 ist er als freischaffender Bewegungskünstler tätig. Er hat gearbeitet mit: Edan Gorlicki, Didier Theron, Riccardo Fernando, Paolo Fossa, Domenico Strazzeri, Eva Borrmann und Eric Trottier.
Er ist Autor mehrerer Stücke, die bei der Heidelberger Tanzbiennale, dem Tankturm Fest, Ulm Moves, dem Florence Dance Festival und anderen freien Aufführungsorten in ganz Europa präsentiert wurden.
Als Bewegungscoach arbeitet er mit Künstlern anderer Disziplinen, Amateuren aller Niveaus und Altersgruppen und professionellen Tanzakademien.

Cecilia Ponteprimo

Cecilia Ponteprimo

Dance & Voice

Cecilia wurde 1994 in Turin (IT) geboren. Sie begann im Alter von 4 Jahren zu tanzen und hat nie damit aufgehört. Seit 2018 lebt sie als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanz- und Yogalehrerin in Heidelberg.
Sie studierte an der Hochschule der Künste Amsterdam, wo sie in Stücken von Igor&Moreno, Loic Perela, Liat Waysbort & Grainne Delaney, Cecilia Moisio, Nadia Bekker, Lester Arias Vicuña, Heidi Veirthaler und Giulio D’Anna tanzte.
Sie war zwei Jahre lang Mitglied der niederländischen Kompanie DE STILTE (2016-2018) und arbeitete anschließend als freischaffende Tänzerin mit verschiedenen in Deutschland ansässigen Choreographen wie Maura Morales, Paolo Fossa, Minka Marie Heiss, Martina la Bonté, Fabian Cohn und Domenico Strazzeri sowie mit lokalen Choreographen wie Amelia Eisen, Jonas Frey, Miriam Markl, Julie Pecard und Lorenzo Ponteprimo.

João Kreth d'Orey

João Kreth d'Orey

Schauspiel

João d‘Orey wurde 1995 in Hamburg geboren und hat portugiesische Wurzeln. Von 2016-2019 studierte João in Ludwigsburg an der Akademie für darstellende Kunst Schauspiel und lebt mittlerweile als freischaffende*r Performer*in in Berlin. 
João ist nicht-binär und benutzt im englischen they/them Pronomen und im deutschen keine Pronomen. 
Llewellyn Mguni

Llewellyn Mguni

Special Appearance

Der Tänzer und Choreograf Llewellyn Mnguni begann seine Ausbildung im Alter von 14 Jahren am Mmabana Mmabatho Arts Council als Student für lateinamerikanischen Tanz und Gesellschaftstanz und nahm von 1999 bis 2002 an professionellen Wettbewerben teil. Im Jahr 2003 besuchte er die National School of the Arts und erwarb 2010 ein Tanzlehrer-Diplom an der University of Cape Town School of Dance School.

Er hat mit renommierten Künstlern wie Ahmed Umar für die Ausstellung Tribute to Ali“ in der Galerie Format in Oslo zusammengearbeitet. In den Jahren 2013-2017 tanzte er die anspruchsvollen Rollen der Odile in Schwanensee, des Escamilio in Carmen und der Myrtha in Giselle für Dada Masilo in Asien, Europa, Kanada und den USA. Llewellyn arbeitete auch mit den bildenden Künstlern/LGBTI-Aktivisten Zanele Muholi und Lerato Dumse für eine Reihe von Ausstellungen und ortsspezifischen Shows während der Osloer Gay Pride Week 2016 zusammen. Llewellyn wurde für einen UK National Dance Award als herausragender männlicher moderner Tänzer nominiert. Er gewann einen Standard Bank Ovation Award für seinen Tanzfilm „Resilience“ und gestaltete daraus seine erste selbst kuratierte und inszenierte Live-Art-Ausstellung in der renommierten Galerie Kalashnikov in Johannesburg.

Seine Erfahrung als Tanzpädagoge reicht vom Unterrichten in Tanzkompanien, Grund- und Oberschulen bis hin zu Workshops in Südafrika und Europa. Er arbeitet weiterhin als vielseitiger Künstler, der Vorträge und Workshops gibt.

Sabio Janiak

Sabio Janiak

Music/Sound/Therapy

Komponist, Produzent, Multi-Instrumentalist, Ein-Mann-Band, Pädagoge, Psycho-Sensoriker und Klangalchemist aus London. Sabio beschäftigt sich seit frühester Kindheit mit Musik und Kunst. Im Jahr 2005 machte er seinen Master in klassischem Schlagzeug und 2008 studierte er Musikproduktion am London Centre of Contemporary Music (UK).
Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Komponist und Session-Multiinstrumentalist. Durch die Zusammenarbeit mit weltberühmten Künstlern hat er die einzigartige Fähigkeit entwickelt, über 100 Instrumente zu spielen. Diese besondere Fähigkeit ermöglicht es ihm, ein sehr flexibler Musiker, Produzent und Komponist zu sein.
Seit 2008 arbeitet Sabio hauptsächlich als Begleiter, Komponist und Performer in Zusammenarbeit mit Tänzern, Künstlern, Choreographen und Tanzkompanien im In- und Ausland. Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem Hofesh Shechter Company, Channel 4, Jesus Carmona Company, Anna Morales, Matthew Bourne’s New Adventure, Ella Mesma Dance Company, Hagit Yakira Dance, Richard Alston Dance Company und Nuno Silva.

Angela Wendt

Angela Wendt

Dramarturgy & Communications

Dr. Angela Wendt studierte Germanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Französisch und promovierte in Germanistik (Neuere Deutsche Literatur) an der Universität Mannheim. Seit 2000 ist sie dort als Dozentin tätig und bietet Seminare mit dem Schwerpunkt Theater und Theaterpraxis an.

Am Nationaltheater Mannheim hat sie u.a. die Internationalen Schillertage und den Mozartsommer mitgestaltet und war für die Kooperation zwischen Universität und Nationaltheater verantwortlich.
Seit 2015 ist sie als freiberufliche Dramaturgin im Bereich Schauspiel und seit 2018 auch im Bereich Tanz tätig. Am Theater Felina-Areal Mannheim arbeitet sie im Bereich Schauspiel mit dem Neuen Ensemble und Rainer Escher zusammen, zuletzt an Wilhelm Reichs „Rede an den Kleinen Mann“ (2019), Alain Badious „Ahmed der Philosoph“ (2019), Anni Ernauxs „Leben. Schreiben“ (2020), Ferdinando Camons „Der Horror der Therapeuten. Die Krankheit des Menschen“ (Premiere 2021).
Im Bereich Tanz arbeitet sie mit verschiedenen Choreographen zusammen, u.a. Stefano Giannetti: „The Power of Art“ (2019), Amelia Eisen und Kirill Berezovski: „Project Warrior“ (2019), Darja Reznikova und Katja Visschers: RAII 2020 Racism – Integration – Identity, ein digitales Tanzprojekt sowie SoBo Productions jüngste Arbeit „I Am…“ (2020).

Gemeinsam mit Jan Roelof Wolthuis organisiert sie seit 2019 verschiedene Liedprojekte, zuletzt „Traurigfroh, wie das Herz. Friedrich Hölderlin – Lieder und Worte“ (2020) und Johannes Brahms: „Die schöne Magelone“ (2021).

Mit dem Kulturbüro Chamäleon hat sie sich 2019 selbstständig gemacht: www.kultur-wendt.de

Mireille Solomon

Mireille Solomon

Set & Lighting

Eine handwerkliche Ausbildung in einer Schreinerei bildete eine solide Grundlage für ihr Architekturstudium in Kaiserlautern, das sie als Diplom-Ingenieurin abschloss.

Bei einem freien Projekt für die Architektenkammer zur Langen Nacht der Museen in Heidelberg entdeckte sie bei Belzner Holmes Light-Design die Bedeutung von Licht für die Gestaltung von Räumen. Als Mitarbeiterin von LDE hat sie in den folgenden Jahren Plätze, Brücken, Ausstellungen, Kirchen und ganze Innenstädte beleuchtet. In Produktionen des Unterwegstheaters Heidelberg kam sie auch mit dem Thema Bühnenlicht in Berührung, das bei der Gestaltung und Inszenierung mit Licht eine entscheidende Rolle spielt.

Anschließend arbeitete sie als Partnerin bei Eben Architektur in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Bauen im Bestand und ließ ihr Wissen über Möbel und Licht in ihre Arbeit einfließen. Ende 2019 entschied sie sich, ihren eigenen Weg zu gehen und sich neu zu erfinden.

Seit Anfang 2020 konzentriert sie sich auf Innenarchitektur, Möbel- und Lichtdesign. Darüber hinaus stehen freie, interdisziplinäre Projekte und Kooperationen in den Bereichen Tanz, Theater, Film und Kunst im Mittelpunkt ihres Schaffens.

Susana Florêncio

Susana Florêncio

Costume Design

Susana ist eine staatlich anerkannte Modedesignerin. Sie arbeitet seit 2005 in den Bereichen Mode, Styling, Arbeitsfilm, Fernsehen und Theater.

Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Herstellung von Kostümen und Show-Outfits. Seit 2017 arbeitet sie auch im Bereich der Patinierung und textilen Spezialeffekte. Als freiberufliche Kostümbildnerin und Stylistin arbeitete sie u.a. für das Tanztheater Wuppertal / Pina Bausch, das Freie Theater Berlin, Teeny Stuten (Komödie), den Cirque du Soleil (Tournee), Dance Dance Dance Dance (TV), Got to Dance (TV), It Takes Two (TV), Art on Ice (TV), The Voice of Germany (TV), Clueso (Tournee) und King Ping (Spielfilm).

Johanna Denke

Johanna Denke

Murals

Johanna Denke ist eine metaphysische Multimedia-Künstlerin aus Mannheim und schaffend in Edinburgh. Ihre Kunstwerke rufen zum persönlichen Wachstum und Befreiung auf. Die Körperteile und versteckten Symbole in einer bunten Farblandschaft inspiriert Betrachter zur Selbstreflektion.

Gothamfotografia

Gothamfotografia

Film & Photo

Joseph Franciosa ist ein Tanzfilmemacher und Fotograf. Er studierte Studiokunst an der San Francisco State University, der National Academy of Fine Art und der Art Students League of New York. Er hat mit vielen internationalen Tanzkompanien und Künstlern zusammengearbeitet, darunter Ashley Bouder Project, Martha Graham, Belinda Mcguire, Joshua Beamish Move The Company, Falcon Dance, Batsheva, Yin Yue Dance Company, Gallim Dance, Complexions Contemporary Ballet und Annabelle Lopez Ochoa und Peiju Chien-Pott. Nachdem er vor kurzem nach Deutschland gezogen ist, hat er mit vielen Tanzkompanien und freischaffenden Künstlern wie dem Nostos Dance Theater, den Heidelberger Sinfonikern, dem Eintanzhaus Mannheim, dem Tanztheater Heidelberg und Stijn Celis sowie mit zahlreichen musikalischen Kollaborationen im Film gedreht. 

Schreiner Medien Design

Schreiner Medien Design

Graphics

Petra Schreiner Mediendesign ist ein Design-Büro für visuelle Kommunikation im Bereich Print, Digital und Brand. Als selbstständige Grafikerin und Freelancer unterstützt Petra Schreiner Start-ups sowie Einzelunternehmen und mittelständische Unternehmen, mit gutem Design visuell sichtbar zu werden. Das Angebot beinhaltet die Gestaltung von Kommunikationsmitteln, die Markengestaltung (Brand Design) sowie die damit verbundene Entwicklung von visuellen Erscheinungsbildern (Corporate Designs). 

Ob Visitenkarte oder Website. Sie berät ihre Kunden bei der Wahl der richtigen Kommunikationsmittel für ihr Business oder Herzens-Projekt. Von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Ihr professionelles Know-how schöpft Petra dabei aus über 15 Agenturjahren als Grafikerin. 2017 hat sie ihre digitalen Skills mit einer Weiterbildung zur Webdesignerin erweitert. Mit ihrer Leidenschaft für Grafik und Gestaltung und einer extra Portion Neugier für neue kreative Kommunikationswege entstehen individuelle grafische Lösungen für jedes einzelne Projekt.

WF Fliesen

WF Fliesen

Craft

Bereits 1999 absolvierte Wilhelm Frank seine Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger an der Meisterschule von Werner Reinke. Sein Ehrgeiz, Bäder und Träume zu gestalten, führte dazu, dass er seinen Ein-Mann-Betrieb ausbaute und heute nicht nur erfolgreicher Geschäftsführer des Wilhelm Frank Sanierungsfachbetriebes mit mehreren Mitarbeitern und Auszubildenden ist, sondern auch Gründer und Geschäftsführer von zwei weiteren Unternehmen in der Baubranche, dem NIVILLI-Nagelschuh und der HammerHelp-App, einem neuartigen Lieferservice für Handwerker und Gewerbetreibende.
Ob Trennwände, Verkleidungen oder abgehängte Decken – der Aufbau eines Raumes ist eine seiner Spezialitäten. Darüber hinaus bietet sein Unternehmen Expertenwissen im Bereich Brand-, Feuchtigkeits- und Kälteschutzmaßnahmen.
Objektinstallation oder Objektkunst ist eines seiner vielen Hobbys, die er in seine Arbeit einfließen lässt.

Impressionen

Entdecke dich auf allen Ebenen!

Karten kaufen